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Warum wir auf MCT Öl verzichten

MCT Öl -  jeder hat schon mal irgendwie davon gehört. Dennoch wissen die Wenigstens, was MCT Öl wirklich ist, woraus es besteht und welche Vor- oder auch Nachteile MCT Öl mit sich bringt. Wir haben uns bewusst gegen MCT Öl und für kaltgepresstes Hanfsamenöl entschieden. Wir fangen ganz von Vorne an: MCT Öl ist ein Öl, dass zu rund 95 % aus mittelkettigen Triglyceriden besteht. Das sind gesättigte Fettsäuren, dessen Besonderheit die geringe Anzahl an Kohlenstoffatomen ist. Daraus resultiert, dass sowohl dem Körper als auch dem Gehirn eine schnellere Energiezufuhr ermöglicht wird. Das Produkt wird hauptsächlich aus den Rohstoffen Palmöl oder Kokosöl gewonnen. Dabei ist MCT entweder in flüssiger Form, etwa als Öl oder Tropfen, sowie auch in Form von Pulver oder Kapseln erhältlich. 


Die mittelkettigen Triglyceride sind in vier unterschiedliche Fettsäuren eingeteilt. Sie heißen Capronsäure (C6:0), Caprylsäure (C8:0), Caprinsäure (C10:0) und Laurinsäure (C12:0). Wenn wir von MCT Öl sprechen, meinen wir zumeist ein gemischtes Öl aus Caprylsäure und Caprinsäure mit sehr geringen Anteilen von anderen Fettsäuren. Energetisch besonders effektiv sind die Caprylsäure und die Caprinsäure. Caprylsäure ist bestens verträglich und geht blitzschnell ins Blut. Caprinsäure sättigt gut und seine Energie verbleibt lange im Körper. Von einer regelmäßigen Einnahme raten wir allerdings aus gesundheitlichen sowie ethischen Gründen ab. 


MCT Öl wirkt auf die Zellwände von manchen Bakterien, Viren und Pilzen wie ein Lösungsmittel. Fett-Bausteine von diesen Kleinstlebewesen interagieren mit mittelkettigen Fettsäuren. Dadurch wird deren Außenhaut durchlässig, die Minis sterben. Wenngleich das ein absolut gewünschter Effekt bei Infektionen sein kann, so ist es auf Dauer kontraproduktiv für einen gesunden Körper. Viele Menschen behaupten, dass MCT Öl nur die bösen Bakterien abtöten würde, während die guten Bakterien überleben. Hier ist aber der Haken: Bakterien sind nicht einfach gut oder schlecht, schwarz oder weiß, gesund oder pathogen. Bakterien sind erst einmal Lebewesen, die an den richtigen Stellen genau das sind, was unser Körper braucht. Der Bestand von deinen Milchsäurebakterien im Dünndarm kann sich nach einer regelmäßigen Einnahme von MCT Öl drastisch reduzieren. Lactobazillen sind allerdings gut. Sie haben eine weiße Weste, rein wie Milchsäure. Dennoch wurden sie in Tests von hohen Dosen MCT Öl nicht verschont. Das ist eine Nebenwirkung, die nicht zu unterschätzen ist. Unser Mikrobiom ist unser wichtigster Verbündeter. Man sollte es kultivieren und pflegen. Auf der anderen Seite stellt sich natürlich die Frage, ob das wirklich ausschlaggebend ist. Mit einer Flasche CBD Öl, welche 10ml fasst, kommt man einige Zeit aus und konsumiert daher das enthaltene MCT Öl nur in Maßen. 


Allerdings haben wir uns auch über andere Punkte Gedanken gemacht. Wie bereits erwähnt, wird MCT Öl aus den Rohstoffen von Palmöl oder Kokosöl gewonnen. Palmöl schadet allerdings nachweislich der Umwelt. Die zunehmende Zahl der Palmölplantagen zerstört Regenwälder und sorgt für erhebliche ökologische und soziale Probleme in den Erzeugerländern. Zudem entstehen bei der Raffination von Palmöl Schadstoffe, darunter auch solche, die möglicherweise krebserregend sind. Nicht nur die Pflanzen leiden: Meist können in solchen von Menschenhand geschaffenen Monokulturen wie den Palmölplantagen einheimische Tierarten nicht überleben. Wirft man einen Blick auf den Einfluss auf die Gesundheit der Menschen, erkennt man, dass Palmöl ziemlich ungesund ist, da es extrem fettreich von vor allem gesättigten Fettsäuren ist, die zu hohen Blutfettwerten sowie zu Fettleibigkeit führen können. Nicht selten kann es ebenfalls einen Einfluss auf Diabetes haben. 


Aber Palmöl hat nicht nur negative Seiten an sich: Das Antioxidans Carotin kann durchaus positive Auswirkungen auf den Menschen haben. Beta-Carotin trägt zur Stimulation des Immunsystems bei. Das Carotinoid steigert die Proliferation der T- und B-Zellen, die Anzahl der T-Helferzellen sowie die Aktivität von natürlichen Killerzellen (2, 5, 6, 14). Außerdem sind MCT Öle leichter verdaulich als langkettige Fettsäuren und lagern sich nicht im Körper ab, weil sie schneller aufgespalten und weiterverarbeitet werden. Aufpassen müssen allerdings alle Veganer unter euch: Solltet ihr euch für ein Produkt mit MCT Öl entscheiden, achtet darauf, dass das MCT Öl aus einer pflanzlichen Quelle stammt. MCT Öl wird manchmal nämlich auch aus unbehandelter Weidebutter geschöpft. 


Auch wenn das MCT Öl nicht aus Palmöl bezogen wird, sondern aus der Kokosnuss stammt, ist es dennoch nicht besonders umweltfreundlich. Kokospalmen wachsen in tropischen Gebieten. Wenn die Kokosnuss in Deutschland 

ankommt, hat sie bereits Tausende Kilometer Transportweg hinter sich gebracht.


An diesem Punkt dachten wir uns, dass  es das eigentlich nicht gewesen sein. Ein günstiges Öl zu beziehen, welches sich zwar sehr gut als Trägeröl eignet, allerdings viele Nachteile mit sich bringt. Das können und müssen wir besser machen. Dementsprechend haben wir uns dafür entschieden, alles, was du in unserem CBD Öl findest, aus einer Quelle zu beziehen! 


Hanfsamenöl wird aus geschälten Hanfsamen gewonnen, die kaltgepresst sind. Beim Pressen gewinnt man auch ebenfalls sogenannte Presslinge, die man entweder als Futtermittel für Nutztiere verwenden oder weiter zu Hanfmehl verarbeiten kann. Das heißt für uns, dass wir so gut wie keine Abfallprodukte haben und ökologisch produzieren können. Hanfsamenöl hat keine psychoaktive Wirkung, einen leicht nussigen Geschmack und dank des Chlorophylls eine intensive Farbe. Wir Menschen benötigen Chlorophyll nicht unbedingt zum Nährstofftransport, aber die Einnahme von grünen Pflanzen ist dennoch sinnvoll. Folgende Vorteile hat das Chlorophyll beim Menschen: 


  • Chlorophyll hilft dem Hämoglobin bei der Verteilung des Sauerstoffs im Körper.
  • Es hilft bei Eisen- und Magnesiummangel, was gut für Muskeln und Nerven ist .
  • Sogenannte freie Radikale aus Umweltbelastungen, die dem Körper schaden und Krebs oder Alzheimer begünstigen können, werden durch das Chlorophyll bekämpft.
  • Das Hanfsamenöl selbst ist reich an Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, den essentiellen Fetten, die unser Körper nicht selbst herstellen kann und deshalb durch Nahrung aufnehmen muss. Diese stehen einem idealen Verhältnis zueinander (5:1), was die gesundheitliche Wirkung nur noch verstärkt. Sie schützen den Organismus vor Herzkrankheiten, senken den Cholesterinspiegel und verbessern die Sauerstoffaufnahme sowie den Stoffwechsel. 
  • Darüber hinaus regulieren die Fettsäuren Entzündungsprozesse und die Hormonproduktion und stärken das Immunsystem. 

Hanföl ist meist teurer, weshalb in den meisten Fällen auf MCT Öl zurückgegriffen wird. Da wir das Pressen allerdings nicht von einem Anbieter irgendwo in Europa machen lassen, sondern alles selbst steuern können, ist es uns möglich, euch einen fairen und vergleichsweise günstigen Preis dafür anzubieten. Oft wird die Produktion des Hanföls an andere Anbieter auf der ganzen Welt abgegeben.


Wir ihr seht, hat jedes Öl seine Vor- und Nachteile. Wir wissen, dass keines dieser Öle jedem zusagt. Daher haben wir euch nochmal eine Übersicht erstellt, die die Vor- und Nachteile beider Öle aufzeigt. Es ist nicht wichtig, wo ihr ein Produkt kauft. Das wichtige ist allerdings, welche Qualität das Produkt hat.

 

MCT Öl

Vorteile  Nachteile
Günstige Trägeröl-Quelle
Verfügt über wenig bis gar keinen Geschmack
Besitzt eine hohe Lösungswirkung, sodass der Wirkstoff (CBD) schnell und effizient vom Verdauungstrakt aufgenommen werden kann
Oftmals hochgradig verarbeitet
Ökologische und gesundheitliche Auswirkungen des Palm- und Kokosöls

 

 

Hanfsamenöl

Vorteile  Nachteile
Ideales Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren
Für den  Hersteller teurer als MCT Öl
Verleiht dem Öl einen einzigartigen Kräutergeschmack
Für manche Menschen ein zu intensiver Geschmack
Gesundheitliche Vorteile dank des Chlorophylls
Reich an Vitamin E, B1, B2, verschiedenen Mineralstoffen wie Phosphor, Kalium, Magnesium, Calcium, Natrium und an Spurenelementen wie Zink, Eisen und Mangan